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32mm-Standard: Miniaturen-Skala und Materialien im Detail

Briefing-Card v3: 32mm-Standard: Miniaturen-Skala und Materialien im Detail (synthetisch)

Update 04.04.2026 06:04:

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Wer beim StarCraft Tabletop Miniatures Game mit kompakten Spielfiguren gerechnet hat, darf umdenken. Die Modelle kommen in 32mm-Scale und fallen damit spuerbar groesser aus als der gaengige Warhammer-40k-Standard. Erste Hands-on-Eindruecke von Goonhammer zeichnen ein klares Bild davon, was Hobbyisten auf dem Basteltisch erwartet.

Terran: Massig wie Terminators

Terran Marines fuehlen sich laut den ersten Testern an wie Space Marine Terminators — also nicht wie Standard-Infanterie, sondern wie gepanzerte Brocken mit Praesenz auf dem Spielfeld. Archon Studio hat die Proportionen bewusst fuer die Tabletop-Lesbarkeit angepasst, und das merkt man. Die Marauder setzen da noch einen drauf und werden liebevoll als chunky bois beschrieben. Wer CMC-Powerruestungen aus dem StarCraft-Universum kennt, weiss: Das ergibt Sinn. Diese Einheiten sollen sich massiv anfuehlen, und genau das tun sie.

Zerg: Ein Traum fuer Contrast Paints

Besonders spannend wird es bei den Zerg. Zerglings bringen einzeln fast so viel Masse auf die Base wie ein Marine — was angesichts der Schwarmgroessen auf dem Tisch fuer ordentlich visuelle Wucht sorgen duerfte. Die eigentliche Nachricht fuer Hobbymaler liegt aber in der Formensprache: Zerg-Einheiten mit ihren bioorganischen Strukturen, Chitinplatten und fleischigen Texturen sind geradezu praedestiniert fuer Contrast Paints. Die Farbe fliesst in die tiefen Rillen und Vertiefungen und erzeugt quasi von selbst saubere Schattierungen. Goonhammer bezeichnet die Zerg-Modelle treffend als Contrast-Paint-Freunde.

Was das fuer Einsteiger bedeutet

Fuer Hobbyisten, die vor riesigen Batch-Painting-Sessions zurueckschrecken, ist das eine gute Nachricht. Eine Zerg-Armee laesst sich mit Contrast-Methoden vergleichsweise schnell auf einen ansehnlichen Tabletop-Standard bringen. Bei den Terran hingegen laden die groesseren, flacheren Ruestungsplatten eher zu klassischem Layering und Edge-Highlighting ein — aehnlich wie man es von Terminators gewohnt ist.

Die 32mm-Entscheidung hat noch einen weiteren Effekt: Auf dem Spielfeld wirken die Einheiten wertiger und detaillierter als bei kleinerem Massstab. Archon Studio setzt offensichtlich darauf, dass die Modelle spielmechanisch und zugleich als Sammel- und Bemalobjekte ueberzeugen. Wer bereits die Founders Edition vorbestellt hat, kann sich also auf einiges an Plastik freuen — im woertlichen Sinne.

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Update 03.04.2026 18:02:

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“title”: “Miniatur-Qualitaet bestaetigt: Archon Studio liefert auf GW-Niveau”,
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Wer sich gefragt hat, ob Archon Studio beim Material spart, bekommt jetzt eine klare Antwort aus berufenem Mund. Die Kollegen von Goonhammer haben die Spritzlinge des StarCraft Tabletop Miniatures Game in den Händen gehabt und ziehen einen Vergleich, der in der Tabletop-Welt Gewicht trägt: Das Plastik bewegt sich auf Games-Workshop-Niveau.

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Konkret heißt das: Der Kunststoff ist hart, aber nicht spröde. Die Teile lösen sich sauber vom Spritzling, ohne dass Grate oder Verformungen nachbearbeitet werden müssen. Und der Detailgrad hält, was die Render-Bilder der letzten Monate versprochen haben. Für ein Studio, das bisher vor allem durch Kickstarter-Projekte bekannt war, ist das ein bemerkenswerter Qualitätssprung.

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Terminator-Format mit RTS-Seele

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Die Miniaturen kommen in 32mm Heroic Scale — wer mit Space Marine Terminators vertraut ist, hat eine gute Vorstellung von den Proportionen. Goonhammer beschreibt die Modelle als \”nahezu perfekte Darstellungen ihrer Spiel-Gegenstücke\”. Die ikonischen Silhouetten aus dem RTS übersetzen sich offenbar hervorragend in physische Form. Marines sehen aus wie Marines, nicht wie generische Sci-Fi-Soldaten mit angeklebtem StarCraft-Logo.

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Besonders hervorgehoben werden die optionalen Bauteile aus transparentem Plastik für Schilde und Effekte. Wer sie mag, klebt sie an. Wer lieber clean bemalt, lässt sie weg. Eine elegante Lösung, die Hobbyisten entgegenkommt, ohne das Gesamtbild zu kompromittieren.

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Warum das wichtig ist

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Plastikqualität klingt nach einem Nischenthema, entscheidet aber über Erfolg oder Scheitern eines Miniaturenspiels. Hobbyisten verbringen Dutzende Stunden mit Zusammenbau und Bemalung — weiches, schlecht gegossenes Plastik tötet die Motivation schneller als ein Nuke auf die Kommandozentrale. Dass Archon hier auf Augenhöhe mit dem Branchenprimus liefert, räumt eines der letzten großen Fragezeichen aus dem Weg.

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Die Founders Edition kann noch bis zum 17. April vorbestellt werden. Wave 1 soll im April bis Mai 2026 ausgeliefert werden. Der Adjutant empfiehlt: Wer auf der Kippe stand, hat jetzt einen Grund weniger zu zögern.

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Update 02.04.2026 18:03:

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“title”: “Materialanalyse: Was steckt in den StarCraft-TMG-Miniaturen?”,
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Die Spritzgüsse des StarCraft Tabletop Miniatures Game liegen inzwischen bei ersten Malern und Reviewern auf dem Tisch, und die technischen Details verdienen einen genaueren Blick. Archon Studio setzt auf HIPS-Kunststoff — also High Impact Polystyrene, denselben harten, aber nicht spröden Werkstoff, den auch Games Workshop für seine Bausätze verwendet. Laut den Kollegen von Goonhammer clippen die Teile sauber vom Spritzrahmen, behalten feine Details und biegen gerade genug, um bei kleineren Stürzen vom Tisch nicht sofort zu brechen.

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Sämtliche Modelle sind im 32mm-heroischen Maßstab gehalten. Wer mit Warhammer 40k oder modernen Warmachine-Minis vertraut ist, wird sich sofort zurechtfinden. Die Proportionen sind bewusst leicht überzogen — breitere Schultern, markantere Waffen — damit die Einheiten auf dem Spielfeld gut lesbar bleiben. Archon hat sich offensichtlich die Quellspiele genau angeschaut: Goonhammer spricht von \”nahezu perfekten Darstellungen ihrer Spielgegenstücke\” und verteilt Bestnoten für die Skulpturarbeit.

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Magnetische Basen und klare Bauteile

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Ein Detail, das Turnierspieler und Transportfetischisten freuen dürfte: Alle Basen sind magnetisch. Wer seine Armee in einem Koffer mit Stahlblech-Einlage transportiert, spart sich das nachträgliche Aufkleben von Magneten. Für ein Spiel, das gerade seinen Retail-Launch vorbereitet, ist das ein kluger Move — es senkt die Einstiegshürde für Neulinge, die noch keine Magnetisierungs-Routine haben.

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Dazu kommen klare Kunststoffteile für Energieschilde und Zerg-Creep. Transparente Komponenten sind bei Tabletop-Miniaturen immer ein zweischneidiges Schwert — sie sehen unbehandelt billig aus, bieten Malern aber fantastische Möglichkeiten für OSL-Effekte und Airbrush-Arbeit. Gerade die Protoss-Schilde dürften in leuchtendem Blau oder Grün spektakulär wirken.

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Fraktionen und Mal-Eignung

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Wer sich die drei Fraktionen unter dem Gesichtspunkt der Bemalung anschaut, stellt schnell Unterschiede fest. Die Zerg-Modelle mit ihren organischen Strukturen, Chitinplatten und Tentakeln sind laut mehreren Quellen geradezu ideal für Contrast Paints und Speed Paints. Ein Basecoat, ein paar Schichten Contrast-Farbe, fertig — die erhabenen Details erledigen den Rest. Für Einsteiger, die schnell eine spielfertige Armee auf den Tisch bringen wollen, ist das ein echtes Argument.

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Die Protoss-Fraktion zeigt sich dagegen von ihrer eleganten Seite. Das Painting Studio Minis For War hat bereits eine vollständig bemalte Protoss-Streitmacht präsentiert — eine Warp-In-Force aus Zealots, Adepts und Sentinels. Die glatten Rüstungsflächen der Protoss belohnen saubere Kantenhervorhebungen und NMM-Techniken, verlangen dem Maler aber auch mehr Geduld als die dankbaren Zerg-Texturen.

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Unterm Strich liefert Archon Studio hier Produktionsqualität, die sich nicht hinter den großen Namen der Branche verstecken muss. Ob das auch für die späteren Wellen mit größeren Einheiten gilt, bleibt abzuwarten — aber die Grundlage stimmt.

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Update 02.04.2026 06:06:

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Nachdem Archon Studio auf der Adepticon 2026 bereits fuer ausverkaufte Staende und leuchtende Augen gesorgt hat, liefert Goonhammer jetzt einen genaueren Blick auf das, was Hobby-Veteranen wirklich interessiert: Wie gut sind die Miniaturen tatsaechlich?

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Chunky wie ein Terminator

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Das StarCraft TMG arbeitet im 32mm-Massstab. Ein Terran Marine steht damit auf Augenhoehe mit einem modernen Space-Marine-Terminator aus dem Hause Games Workshop — und fuehlt sich auch so an. Die Modelle haben Substanz, sind keine filigranen Plastikgerueste. Groessere Einheiten wie der Archon ragen entsprechend weiter in die Hoehe und sorgen auf dem Spielfeld fuer die visuelle Hierarchie, die man aus dem Videospiel kennt.

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Detailgrad auf Branchenniveau

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Der Vergleich mit Games Workshop kommt nicht von ungefaehr. Goonhammer beschreibt die Kunststoffqualitaet als exzellent, mit scharfen Details und sauberen Gusslinien. Fuer ein Studio, das sich erstmals an eine Lizenz dieser Groessenordnung wagt, ist das eine bemerkenswerte Ansage. Archon Studio hat offenbar verstanden, dass die Hobby-Community keine Kompromisse beim Material akzeptiert — schon gar nicht in einem Markt, der von Citadel-Plastik verwoeohnt ist.

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Sculpts treffen den Nerv

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Was die Bewertungen durchweg betonen: Die Modelle sehen aus wie StarCraft. Klingt banal, ist es aber nicht. Lizenzprodukte scheitern regelmaessig daran, den visuellen Charakter ihrer Vorlage einzufangen. Hier stimmen Proportionen, Silhouetten und die typische Wuchtigkeit terranischer Kampfanzuege. Jede Miniatur liest sich sofort als das, was sie darstellen soll — und das ist fuer Painter und Sammler mindestens genauso wichtig wie fuer Spieler am Tisch.

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Mit der laufenden Founder’s Edition Pre-Order-Phase bis zum 17. April bleibt nicht mehr viel Zeit fuer Unentschlossene. Die Materialqualitaet jedenfalls duerfte kein Argument gegen einen Kauf sein. Eher im Gegenteil.

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Update 28.03.2026 00:03:

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Die ersten detaillierten Hands-on-Berichte zu den Miniaturen des StarCraft: Tabletop Miniatures Game liegen vor, und die Materialqualität verdient eine genaue Inspektion. Archon Studio setzt auf High-Injection Polystyrol (HIPS) — denselben Kunststoff, den auch Games Workshop für seine Bausätze verwendet. Das Material ist hart, aber nicht spröde. Die Teile lassen sich sauber vom Spritzgussrahmen trennen und halten feine Details zuverlässig.

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Skalierung: Größer als erwartet

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Die gewählte 32mm Heroic Scale fällt in der Praxis spürbar größer aus als bei vergleichbaren Tabletop-Systemen. Ein Terran Marine bringt eine physische Präsenz mit, die an einen modernen Space Marine Terminator aus dem Warhammer-40k-Universum erinnert — massiv, klobig und verdammt nah am Videospiel-Vorbild. Wer die gedrungenen CMC-Panzeranzüge aus dem Originalspiel kennt, wird sich sofort zu Hause fühlen.

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Noch überraschender ist die Zergling-Skalierung. Die kleinen Biester sind alles andere als klein: In der Masse kommen sie fast an einen Terran Marine heran. Wer Tyraniden-Termagaunts oder Hormagaunts im Schrank hat, wird den Unterschied sofort bemerken. Archon hat sich offenbar bewusst gegen filigrane Schwarm-Miniaturen entschieden und den Zerglings die Wucht gegeben, die sie auf dem Schlachtfeld verdienen.

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Klarsichtteile als Gamechanger

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Das eigentliche Highlight sind die transparenten und getönten Kunststoffkomponenten. Protoss-Energieschilde, Psi-Klingen und ähnliche Effekte werden nicht einfach als solide Teile dargestellt, sondern aus klarem bzw. farbig getöntem Kunststoff gefertigt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das Konzept bei der Promo-Miniatur von Zeratul: Die klare Version lässt sich entweder komplett als getarnte Variante aufbauen oder — und das ist der clevere Kniff — mit den regulären grauen Komponenten mischen. Das Ergebnis ist ein Zeratul, der aussieht, als befände er sich mitten im Tarnvorgang. Halb sichtbar, halb aufgelöst.

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Alle Basen sind magnetisch, was Transport und Aufbewahrung deutlich erleichtert. Für ein Spiel, das zum regelmäßigen Einsatz auf Turnieren und in lokalen Gruppen konzipiert ist, ein durchdachtes Detail.

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Die Sculpt-Qualität insgesamt bewegt sich auf einem Niveau, das den Vergleich mit etablierten Premium-Herstellern nicht scheuen muss. Archon Studio hat bei der Umsetzung der ikonischen StarCraft-Designs offenbar akribisch auf Werktreue geachtet — die Modelle wirken wie dreidimensionale Übersetzungen ihrer digitalen Vorbilder, nicht wie lose Interpretationen. Für Hobbyisten, die auf Bemal-Qualität Wert legen, dürfte das HIPS-Material keine Überraschungen bereithalten: Es verhält sich beim Kleben, Schleifen und Grundieren wie gewohnt.

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“tags”: [“StarCraft TMG”, “Archon Studio”, “Miniaturen”, “HIPS”, “Tabletop”]
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Wenn Archon Studio eines bei der Entwicklung des StarCraft Tabletop Miniatures Game richtig gemacht hat, dann ist es die physische Präsenz der Modelle auf dem Spieltisch. Die Entscheidung für den 32mm-Maßstab, gepaart mit innovativen Materialentscheidungen und einer Detailarbeit, die selbst hartgesottene Hobby-Veteranen aufhorchen lässt, setzt eine klare Ansage an die Konkurrenz. Hier kommt das Lagebriefing zu Skala, Kunststoff und Sculpt-Qualität.

32mm-Skala: Der neue Industriestandard, richtig eingesetzt

Der 32mm-Maßstab hat sich in den letzten Jahren als De-facto-Standard im Tabletop-Wargaming etabliert. Games Workshop vollzog den Wechsel von 28mm auf 32mm mit den Primaris Marines, und auch andere Hersteller ziehen nach. Archon Studio folgt diesem Trend nicht blind, sondern nutzt ihn mit Bedacht: Ein Terran Marine misst rund 32mm von Fuß bis Helm, was ihn zur perfekten Referenzgröße für die gesamte Modellpalette macht.

Das Entscheidende ist aber nicht die absolute Größe eines einzelnen Modells, sondern die Verhältnismäßigkeit innerhalb der drei Fraktionen. Ein Zergling wirkt neben dem Marine massig und bedrohlich — Goonhammer beschreibt die Zerglings als “gigantisch im Vergleich zu ähnlichen Kreaturen anderer Spiele”, mit einer Masse, die fast an den Marine heranreicht. Das entspricht dem Gefühl aus dem Videospiel, wo ein einzelner Zergling eben keine harmlose Ameise ist, sondern eine ernsthafte Bedrohung darstellt.

Auf der anderen Seite des Spektrums stehen Einheiten wie der Archon, der seine 32mm-Kameraden deutlich überragt. Die proportionale Skalierung folgt den Spielvorlagen aus StarCraft und Brood War bis hin zu StarCraft II und bildet die ikonischen Größenverhältnisse authentisch ab. Wer jemals einen Archon-Merge im Spiel erlebt hat, weiß: Dieses Wesen muss auf dem Tabletop physisch dominieren. Genau das tut es.

Klare Kunststoff-Komponenten: Mehr als nur Gimmick

Eine der interessantesten Materialentscheidungen betrifft den Einsatz von transparentem Kunststoff. Archon Studio verwendet klare Plastikteile für bestimmte Einheiten und Effekte, und das ist weit mehr als eine kosmetische Spielerei.

Protoss-Einheiten profitieren am offensichtlichsten davon. Psi-Klingen, Energieschilde, die charakteristischen Psionic-Effekte — all das lässt sich mit transluzentem Material auf eine Art darstellen, die mit opakem Kunststoff schlicht nicht möglich wäre. Stellt euch einen Zealot vor, dessen Psi-Klingen tatsächlich das Licht brechen, oder einen Archon, dessen Energiekörper im richtigen Winkel leuchtet. Das erzeugt einen visuellen Effekt auf dem Spieltisch, der sofort Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Für Hobbyisten eröffnet das gleichzeitig neue Möglichkeiten beim Bemalen. Klare Teile reagieren hervorragend auf Contrast Paints und transluzente Farben, die den Durchschein-Effekt erhalten, statt ihn zu überdecken. Wer schon einmal Nighthaunt-Geister von Games Workshop mit Hexwraith Flame bemalt hat, kennt das Prinzip — bei den Protoss-Modellen dürfte das Ergebnis mindestens ebenso eindrucksvoll ausfallen.

Sculpt-Qualität: Die Reviews sprechen eine deutliche Sprache

An dieser Stelle lohnt es sich, die Meinungen derer zu hören, die die Modelle bereits in der Hand hatten. Das Convention-exklusive Zeratul-Modell, das unter anderem auf der Spiel Essen 2025 und der Adepticon 2026 verteilt wurde, dient als bester Gradmesser für die Gesamtqualität der Linie.

Goonhammer, eine der angesehensten Stimmen im Wargaming-Journalismus, fasste den Ersteindruck mit einer klaren Aussage zusammen: Der Kunststoff sei auf GW-Niveau — hart, aber nicht spröde, mit gerade genug Flexibilität, um kleinere Stöße zu überstehen. Die Modelle schneiden sauber vom Gussrahmen ab und halten überraschend viel Detail. Die Sculpts selbst wurden als “nahezu perfekte Darstellungen ihrer Gegenstücke” aus dem Videospiel beschrieben.

Das ist ein Qualitätsniveau, das in der Branche selten erreicht wird, erst recht nicht von einem Studio, das sein erstes lizenziertes Großprojekt dieser Kategorie umsetzt. Archon Studio hat allerdings mit Produkten wie Dungeons & Lasers und Rampart bereits bewiesen, dass sie Kunststoffproduktion beherrschen. Die StarCraft-Lizenz hebt das Ganze auf eine neue Stufe.

Fraktionscharakter durch Material und Design

Besonders geschickt ist, wie die drei Fraktionen sich spielmechanisch, haptisch und optisch voneinander unterscheiden.

Terran

Die Terran-Modelle sind geradlinig, technisch, industriell. Gepanzerte Marines, klobige Goliaths, funktionale Militärästhetik. Die Sculpts betonen Plattenrüstungen, Waffensysteme und die raue Frontier-Atmosphäre der Koprulu-Sektor-Kolonisten. Hier gibt es wenig Transparentmaterial — Terran kämpfen mit Stahl und Blei, nicht mit Psionik.

Zerg

Die Zerg sind organisch, chitinös, aggressiv. Die Goonhammer-Rezensenten merkten zu Recht an, dass diese Fraktion geradezu nach Contrast Paints schreit. Die organischen Oberflächen mit ihren Rillen, Platten und Membranen nehmen Washes und Contrast-Farben dankbar auf und belohnen selbst Anfänger mit eindrucksvollen Ergebnissen. Ein Drybrush über die erhabenen Chitinplatten, ein dunkler Wash in die Vertiefungen — fertig ist ein Schwarm, der Angst einflößt.

Protoss

Bei den Protoss kommt das volle Materialspektrum zum Einsatz. Metallische Rüstungsteile treffen auf die erwähnten transparenten Psi-Komponenten. Minis For War hat bereits eine vollständig bemalte Protoss-Armee präsentiert, die zeigt, was mit Zealots, Adepts und Sentrys möglich ist. Die Kombination aus goldenen Rüstungen und leuchtenden Energieeffekten erzeugt genau den “Firstborn”-Look, den Protoss-Spieler seit 1998 kennen und lieben.

Hobby-Aspekte: Was braucht man zum Loslegen?

Die Modelle kommen am Gussrahmen und müssen zusammengebaut werden. Das ist Standard im Wargaming und für Veteranen Routine. Wer aus dem Brettspiel-Bereich kommt und zum ersten Mal einen Seitenschneider in der Hand hält, sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Die Gussrahmen sind nach bisherigen Berichten sauber produziert, die Anbindungspunkte vernünftig platziert.

Für den Zusammenbau empfiehlt sich ein solides Hobby-Werkzeug-Set mit Seitenschneider und Feile — die Investition lohnt sich, da man diese Grundausstattung bei jedem zukünftigen Kit wieder braucht. Plastickleber funktioniert mit dem verwendeten Polystyrol-Kunststoff, wie man es von GW-Produkten gewohnt ist.

Beim Bemalen der transparenten Teile ist etwas Vorsicht geboten. Wer den Durchschein-Effekt erhalten will, sollte diese Komponenten nicht grundieren, sondern direkt mit transparenten oder semitransparenten Farben arbeiten. Wer einen solideren Look bevorzugt, kann natürlich auch die klaren Teile ganz normal mit Primer und deckenden Farben behandeln.

Größenvergleich am Spieltisch

Ein praktischer Aspekt der 32mm-Skala: Die Modelle sind kompatibel mit Gelände und Zubehör, das für andere moderne Wargames produziert wird. Wer bereits Terrain für Warhammer 40.000, Infinity oder Marvel Crisis Protocol besitzt, kann dieses problemlos auf dem StarCraft-Spieltisch einsetzen — zumindest für informelle Partien.

Archon Studio liefert im Two-Player Starter Set allerdings eigenes Terrain mit, das laut Berichten genug Material enthält, um einen Standard-Spieltisch zu füllen. Einige Community-Mitglieder haben die Terrain-Ästhetik mit Age of Sigmar oder Warcry verglichen, was als Kompliment zu verstehen ist. Die Diskussion um 2D- versus 3D-Terrain für den kompetitiven Bereich ist dabei noch nicht abschließend geklärt, aber für den Einstieg ist reichlich Material vorhanden.

Das Gesamtbild

Archon Studio hat bei der physischen Umsetzung des StarCraft TMG an den richtigen Stellen investiert. Die 32mm-Skala bietet den Sweet Spot zwischen Detailreichtum und Spieltisch-Präsenz. Die authentischen Größenverhältnisse zwischen den Einheiten transportieren das Spielgefühl des RTS-Originals auf den Tisch. Und die klaren Kunststoff-Komponenten setzen einen visuellen Akzent, der das Spiel in Schaukästen und auf Turnieren hervorstechen lässt.

Mit einem Preis von 150 bis 160 Euro für das Two-Player Starter Set bekommt man dabei nicht nur spielfertige Armeen für zwei Personen, sondern Modellmaterial, das sich vor den großen Namen der Branche nicht verstecken muss. Die Founders Edition, die im Mai 2026 ausgeliefert werden soll, enthält genug Modelle für drei vollständige Armeen — inklusive Protoss.

Für Hobby-Enthusiasten, die gleichzeitig StarCraft-Fans sind, dürfte diese Qualitätsstufe genau das sein, worauf sie seit über zwei Jahrzehnten gewartet haben. Oder, um es mit den Worten eines Terran Marine zu sagen: Hell, it’s about time.

Quellen

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